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Kate Bush - Aerial

Release: Kate Bush - Aerial

Kate Bush - Aerial
Inhaltsangabe

CD1

01.King of the Mountain [04:54]
02.Pi [06:10]
03.Bertie [04:19]
04.Mrs. Bartolozzi [05:59]
05.How to Be Invisible [05:33]
06.Joanni [04:56]
07.A Coral Room [06:12]

CD2

01.Prelude [01:26]
02.Prologue [05:42]
03.An Architect's Dream [04:50]
04.The Painter's Link [01:36]
05.Sunset [05:59]
06.Aerial Tal [01:01]
07.Somewhere in Between [05:01]
08.Nocturn [08:35]
09.Aerial [07:53]

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80:06

ED2K-Links

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Hinweise
Das Enigma spricht, 84 Minuten lang, nach 12 Jahren Pause. Kate Bush, inzwischen 47 und die größte britische Popkünstlerin aller Zeiten, lässt uns teilhaben an mehr als dekadenlanger Arbeit. Und man wird eine Weile brauchen, um dieses konzeptuell zweitgeteilte Doppelalbum zu verdauen. Denn auch eine wie sie spürt den Druck, ihren Status bestätigen zu müssen. Sie tut das stilistisch breit, sie tut es elektronisch, pianesk, folkig; manchmal sogar alles davon auf einmal. Kate Bush will packen, überzeugen, beeindrucken; sie will, dass wir Aufgaben lösen und Hürden überwinden. Dafür verzichtet sie auf vokale Eskapaden, steckt alle Virtuosität in den Aufbau der Kompositionen, und kaum eine folgt einem klassischen Schema. Es sind kleine bis große Epen voller Dramatik und Spannung, durchpulst von Piano-Hammerschlägen, geweitet von synthetischer Sinfonik, rhythmisiert von Beats zwischen tribal und tanzbar. „Räumliche und akustische Musik - plus eine Menge Drums", sagt sie. Plus einer unschönen esoterischen Grundierung, muss man ergänzen. Denn an diesem Album haben Ornithologen die meiste Freude. Kate Bush zwitschert mit den Vögeln, wir hören Käuzchen, Amseln, wir werden gefüttert mit einer seltsam gestrigen Naturmystik. Und sind wie befreit, wenn wir uns einem ätherischen Loungepop-Song wie „Nocturn" hingeben dürfen, der über achteinhalb Minuten einen Hypnotiseur arbeitslos macht. Doch nicht er darf die Single sein und (natürlich) auch nicht das in seiner folkloristischen Strenge an Hofmusik erinnernde „Bertie" (gewidmet ihrem Sohn), sondern das auf leisen Sohlen daherkommende „King of the Mountain". Synthiestreicher planieren eine Ebene, in die TripDub-Drums dann Monolithen rammen dürfen. Mit seiner linearen Steigerung, seinen sich immer höher stapelnden Klangschichten ist der Song eine gewagte Single. Aber das gehört zum Status der größten britischen Künstlerin aller Zeiten nun mal dazu: Es einem nicht leicht zu machen. Und genau das macht „Aerial" immens nachhaltig. Für weitere 12 Jahre Pause wird es dennoch nicht reichen.

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